Bioidentische Hormontherapie

Hormonelle Probleme - Bioidentische Hormone

Landläufig denken die meisten Menschen bei hormonellen Schwankungen oder Problemen an Wechseljahrsbeschwerden. Jedoch können gleichermaßen Frauen als auch Männer betroffen sein. Es fallen daher viele weitere Symptome bzw. Erkrankungen in diesen Themenbereich.

Hierunter sind auch schwerwiegendere Erkrankungen bzw. Symptome wie z.B. Schilddrüsenerkrankungen, Osteoporose, Depression, Angststörung, verminderte Knochendichte, Abbau der Muskelmasse, Hautprobleme, Libidoverlust, Erektionsprobleme, Gewichtsschwankungen, Haarausfall, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Unfruchtbarkeit, Hitzewallungen und starkes Schwitzen...

Die Therapie mit bioidentischen Hormonen kann, wenn sie indiziert ist, diese Beschwerden deutlich bessern oder sogar zur vollständigen Beschwerdefreiheit führen.

Was sind also bioidentische Hormone?

Bioidentische Hormone werden aus Pflanzen hergestellt wie beispielsweise der Yamswurzel oder Soja (bio...).

Ihre Molekülstruktur ist im Vergleich mit der Struktur der entsprechenden menschlichen Hormone vollkommen gleich (...identisch). Die bioidentischen Hormone lösen an den Zellen die gleiche Wirkung aus wie körpereigene Hormone, da sie genau auf den Zellrezeptor passen. Beispiele sind Progesteron oder Östradiol. Jahrzehntelang wurde die konventionelle (synthetische) Hormonersatztherapie (HET) verschrieben, die für ihre vielen Nebenwirkungen bekannt ist und das gleichzeitig erhöhte Krebsrisiko. An ihre Stelle tritt nun immer häufiger die moderne Hormonersatztherapie mit bioidentischen Hormonen (BHT).

Wann sind bioidentische Hormone sinnvoll?

Hormone regulieren alle Funktionen unseres Körpers, wodurch ein funktionierender Hormonhaushalt Grundvorraussetzung für eine lebenslange Gesundheit ist. Ein Ungleichgewicht in den Schilddrüsenhormonen hat beispielsweise nicht selten ein Ungleichgewicht in den Sexual- und Stresshormonen zur Folge. Was weitere gesundheitliche Probleme nach sich zieht. Das ebenfalls der Alterungsprozess in physiologischer Weise von Hormonen beeinflusst wird, wissen wir spätestens seit sich Stars und Sternchen in den USA Hormone spritzen lassen, um diesen Prozess zu verlangsamen. Bei den oben aufgeführten Erkrankungen und Symptomen, macht es Sinn, nach einer ausführlichen Anamnese, die Hormonspiegel durch Blutuntersuchung im Labor feststellen zu lassen.

Danach wird eine individuelle bioidentische Hormonersatztherapie von mir erstellt, mit einer genauen Dosierung entsprechend Ihres Bedarfs. 

Für bioidentische Hormone gibt es unterschiedliche Darreichungsformen, wie z.B. Cremes, Kapseln, Lutschtabletten oder auch Zäpfchen. Vitamine, Mineralien oder Antioxidantien können die Therapie unterstützen. Eine bioidentische Hormonersatztherapie wird in der Regel gut vertragen. 

Indikationen bei Männern

In den meisten Fällen handelt es sich um zunehmende Erektionsprobleme und oder Libidoverlust in Zusammenhang mit einem abfallenden Testosteronspiegel.

Hier wird mit bioidentischen Hormonen, oftmals mit Testosteronersatzpräparaten therapiert.

 

Heute weiß man, dass auch Männer „in die Wechseljahre“ kommen. Diese Zeit der Hormonveränderungen bezeichnet man als Andropause.

 

Ursachen und Symptome:

Männer im fortgeschrittenen Lebensalter leiden oft unter Libidoverlust, Erektionsstörungen oder auch unter Antriebslosigkeit. Diese Probleme gehen im Allgemeinen mit einem Absinken der Hormone DHEA und Testosteron einher. Der Hormonabfall findet, anders als bei Frauen, schleichend über die Jahre statt. Dieses Defizit an männlichen Hormonen, kann zu Osteoporose, Erschöpfung, Stressintoleranz, Vitalitätsmangel, vorzeitiger Hautalterung, Haarverlust oder auch Blutarmut führen und hat eine Veränderung im Verhältnis zwischen Körperfett und Muskelmasse zur Folge.

Sehr niedrige Östrogenspiegel können bei Männern für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, vermehrtes Schwitzen, Arteriosklerose, Osteoporose und erektile Dysfunktion mitverantwortlich sein.

 

Indikationen bei Frauen

Häufig findet sich bei betroffenen Frauen der genitale Hormonmangel. Dieser äußert sich häufig in Symptomen ständigen Harndrangs, trockener Schleimhäute und Libidoverlust.

 

Systemische Wechseljahresbeschwerden der Frau

Eine systemische, unzureichende oder fehlende Produktion der Geschlechtshormone im weiblichen Körper kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen wie Unruhe, Depressionen, Gewichtszunahme, Libido-Schwäche, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Ängsten, Erschöpfung, Burnout, Hitzewallungen, Haarausfall, Kopfschmerzen, prämenstruelles Syndrom, starken Blutungen, Zysten, Myome, Trockenheit von Schleimhäuten und zu Osteoporose führen.

 

Wenn Sie weitere Fragen haben, kommen Sie gerne auf mich zu!