Burnout Heikpraktiker Energie und Lebensqualität

Sie fühlen sich körperlich, geistig und emotional erschöpft? Sie fühlen sich überfordert, haben Angst zu scheitern und haben immer weniger Energie für Ihr Privatleben? Gehen Sie den körperlichen Ursachen auf den Grund!

Erfahrungen & Bewertungen zu Thomas Venus

Ursachen für die Erschöpfung (Burnout)

Die Meisten assoziieren mit Erschöpfung und Burnout die berufliche Überforderung. Hierbei kommen Themen auf wie immer weniger Abschalten können, zwischenmenschliche Konflikte, hoher Leistungsanspruch durch Perfektionismus und der Selbstwert wird durch die Leistung stabilisiert. Wenn die gewohnte Leistung allerdings nicht mehr abrufbar ist, entstehen innere Konflikte durch Gefühle des Überfordert seins und der Minderwertigkeit. Dadurch steigert sich der Wille wieder mehr leisten zu wollen und sie gehen über ihre persönlichen Grenzen weit hinaus. Es entsteht dauerhafter Oxidativer Stress / Nitrosativer Stress! Alles in allem ist mittelfristig bei vielen die Lebensqualität deutlich reduziert und die Gesundheit leidet!

Was ist Oxidativer Stress?

Oxidativer Stress ist als derjenige Zustand definiert, bei dem ein Ungleichgewicht zwischen oxidativen Substanzen und der antioxidativen Kapazität zugunsten der Oxidantien vorliegt (Halliwell und Cross, 1994).

 

Das bedeutet, dass die freien Sauerstoffradikale im Gegensatz zu den Antioxidanzien wie beispielsweise Vitamin C oder E, in der Überzahl sind.

 

Die wichtigsten Sauerstoffradikale sind das Superoxid, das Wasserstoffperoxid und das Hydrodyl-Radikal. Sie können die DNA, Proteine, Lipide und auch die Mitochondrien schädigen und dadurch auch den Zelltod hervorrufen! Diese Radikale greifen in viele Stoffwechselvorgänge ein und sind an der Entstehung vieler Erkrankungen beteiligt.

Was ist Nitrosativer Stress?

Nitrosativer Stress, auch Nitrostress genannt wurde von Dr. Martin Pall, Professor für Biochemie an der Washington State University entdeckt. Bei andauerndem oxidativen Stress kann es zu einer überschießenden Bildung von Stickstoffmonoxid-Radikalen (NO) und seiner Folgeprodukte Peroxinitrat, Nitrotyrosin und Nitrophenylessigsäure kommen. Nitrostress ist die Ursache von Multisystemerkrankungen mit Mangel- und Vergiftungserscheinungen. Das NO/ONOO-Stress-Syndrom. Die Krankheitsfolgen hängen mit denen des Oxidativen Stresses zusammen.

Zwei weitere NO-Forscher in Deutschland sind Dr. Bodo Kuklinski und Dr. med. Heinrich Kremer.
NO hemmt Enzyme in der mitochondrialen Atmungskette und die Energieproduktion wird stark beeinflusst. Hier werden potentiell ebenso DNA, Proteine, Lipide und auch die Mitochondrien geschädigt!

Es gibt unterschiedlichste Auslöser für Oxidativen Stress und Nitrostress!

  • UV-Strahlung
  • Sport
  • Autoimmunerkrankungen
  • Chronisch entzündliche Krankheiten (Bsp. Rheuma, Colitis ulcerosa, Neurodermitis, Multiple Sklerose, Morbus Crohn)
  • Medikamente
  • Chemikalien
  • Diabetes mellitus
  • Virale oder bakterielle Infekte
  • Schwermetallbelastungen
  • Toxoplasmen-Infektion (Protozoen)
  • Starker psychologischer Stress (Bsp. Arbeit, Trennung, Sterbefälle etc.)
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Körperliche Traumata (Bsp. HWS-Trauma)
  • Exposition Kohlenmonoxid
  • Pestizide
  • Nitrit- und Nitratreiche Nahrungsmittel begünstigen die Anhäufung von NO (Bsp. Konservierungsstoffe von Fleisch- und Wurstwaren)


Unter Stress benötigt der Körper generell viele Mineralien, Spurenelemente und Vitamine, um dieser gesundheitlichen Belastung entgegenzuwirken. Irgendwann sind allerdings die Reserven der Mineralien, Spurenelemente und Vitamine aufgebraucht und können durch die Nahrung nicht mehr schnell genug ersetzt werden. Es entstehen stille Entzündungen und eine Vielzahl freier Radikale. Daraus können weitere Folgeerkrankungen entstehen.

Welche Folgen kann längerfristiger Oxidativer Stress / Nitrosativer Stress haben?

  • Es fördert den Alterungsprozess
  • Förderung systemischer
  • Entzündungsprozesse
  • Entstehung von Thrombosen
  • Fördert Arteriosklerose und deren Folgeerkrankungen
  • Ausbildung neurodegenerativer Erkrankungen wie Morbus Parkinson und Morbus Alzheimer
  • Entwicklung von Krebserkrankungen

Diagnostik

Messwerte zur Bestimmung des aktuellen oxidativen / nitrosativen Stresses und zur Bestimmung des antioxidativen Status des Patienten sind:

  • Malondialdehyd-modifiziertes LDL /MDA-LDL
  • Nitrotyrosin
  • Totale Antioxidative Kapazität (TAS)
  • Glutathionperoxidase (GPx)
  • Glutathion intrazellulär (GSH)
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Selen
  • Zink
  • Homocystein
  • Citrullin im Urin

Häufige Symptome bei Oxidativem Stress / Nitrosativem Stress:

  • Reizdarmsyndrom
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Nahrungsmittelallergien
  • Erschöpfung, Fatigue, chronische Müdigkeit, Leistungsabfall
  • Chronische Schmerzen
  • Konzentrationsstörungen
  • Gedächtnisprobleme
  • Angststörungen
  • Immunabwehrschwäche
  • Stimmungsschwankungen bis hin zu Depression
  • Schlafstörungen

Der Teufelskreis bei Oxidativem Stress und Nitrosativem Stress

  • Kurzfristige Stressoren stoßen die Bildung von freien Radikalen an.
  • Es beginnt eine erhöhte Produktion von freien Radikalen: Superoxyd, Wasserstoffperoxyd, Peroxinitrat, Nitrotyrosin und Nitrophenylessigsäure und daraus folgenden Zellgiften.
  • Die bereits beschriebenen Symptome entstehen durch erhöhte Werte freier Radikale und Entzündungsbotenstoffen und eine erhöhte Aktivierung entsprechender Rezeptoren im Gehirn.
  • Die wesentlichen Mechanismen spielen sich in einzelnen Organen ab wie beispielsweise im Darm, den Gelenken oder im Gehirn.
  • Die Therapie zielt darauf ab, den Teufelskreis des NO/ONOO-Zyklus zu durchbrechen.

 

Dieser NO/ONOO- Zyklus erhält sich selbst aufrecht und erklärt nach Pall, Kremer und Kuklinski fast alle Symptome, die mit bisher unheilbaren Krankheiten zusammenhängen.

Peroxinitrit wird aus Hyperoxid (Superoxid) und NO gebildet, ist hochtoxisch und wesentlich aggressiver als das Stickstoffmonoxid. Es kann beispielsweise Enzyme dauerhaft hemmen. Viele durchgeführte Experimente lassen die Schlussfolgerung zu, das die im Zusammenhang mit Stickstoffmonoxid und dessen Folgeprodukt Peroxinitrit auftretenden Zellschäden, durch die freien Radikale hervorgerufen wurden.

Für die Entdeckung der Wirkung Stickstoffmonoxid (NO) im Signalweg des Herzkranzgefäßsystems wurden 1998 die drei amerikanischen Wissenschaftler Robert F. Furchgott, Ferid Murad und Louis Ignarro mit dem Medizin-Nobelpreis ausgezeichnet.

Therapie bei Oxidativem Stress / Nitrosativem Stress

  1. Individuell angelegte Zufuhr von Mikronährstoffen oral oder per Infusion.
  2. Mitochondrientherapie: Bsp. IHHT – Intervall-Hyperoxie-Hypoxie-Training
  3. Senkung der Glutamatrezeptoraktivität
  4. Spezielles Training des vegetativen Nervensystems zur Steigerung des Parasympathikus, dem Entspannungssystems des Körpers
  5. Zufuhr von Antioxidantient zur Entzündungshemmung
  6. Ortho-Bionomy Behandlung
  7. Spezifische Behandlung besonders betroffener Organe.

Fragen und Antworten zu Burnout Heilpraktiker

Wann ist eine Darmsanierung sinnvoll?

Es ist zu empfehlen, sich einmal im Jahr mit dem Thema Darmgesundheit auseinanderzusetzen. Die Gründe: Entzündungen im Darm sind nicht immer spürbar und eine schlechte Zusammensetzung der im Darm lebenden Bakterien verursacht nicht immer Symptome. Sobald es aber ein Ungleichgewicht im Darm oder sogar entzündliche Passagen gibt, kann es zu Problemen kommen. Nahrung wird nicht richtig verwertet, Nährstoffe werden nicht richtig aufgenommen oder es gelangen größere Nahrungsbausteine ins Blut, die das Immunsystem überfordern. Mögliche Symptome sind eine gesteigerte Infektanfälligkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Magen-Darm-Probleme.

Woran erkenne ich, dass ich eine Darmsanierung machen sollte?

Sie sollten auf jeden Fall eine Darmsanierung in Betracht ziehen, wenn sie mit immer wiederkehrenden Magen-Darm-Symptomen kämpfen – also Durchfälle, Verstopfung, Blähungen, Sodbrennen oder Völlegefühl. Eine schlechte Darmflora oder ein sogenannter „Leakey Gut“ (löchriger Darm) können zudem für Stimmungsschwankungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Rückenschmerzen mitverantwortlich sein.

Wie lange dauert eine Darmsanierung?

In der Regel dauert eine Darmsanierung ca. 4-6 Wochen. Danach haben sich viele Symptome in der Regel verbessert. Die Dauer einer Darmsanierung hängt aber davon ab, in welchen Zustand sich Ihre Darmflora befindet und in wie weit diese bereits in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Worauf muss ich während einer Darmsanierung verzichten?

Es gibt einige Entzündungsfördernde Lebensmittel, auf die man während einer Darmsanierung besser verzichten sollte. Dazu gehört unter anderem Milch, weil diese eine Entzündung häufig zusätzlich anfeuert. Auch ein Übermaß an Getreide ist zu vermeiden, weil dies bestimmte Bakterien nicht mögen.

Ansonsten halte ich aber nicht viel von Dogmen. Es macht aus meiner Sicht keinen Sinn, einen vegetarisch oder vegan lebenden Menschen dazu zu überreden, Fleisch zu essen – oder umgekehrt. Wie immer macht die Dosis das Gift. Gemeinsam finden wir einen für Sie geeigneten Weg, wie Sie Ihre Darmsanierung umsetzen können.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Es entstehen Kosten für die Diagnostik und in der Regel 1-2 Produkte, die man in der Zeit einnimmt. Der größte Anteil macht aber die Ernährung. Diese sollte in dieser Zeit frisch, saisonal und frei von Umweltgiften sein.

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